Ja wir wissen es schon, wir haben euch in den letzten 3 Wochen sehr vernachlässigt…
Auch wenn der College Alltag meist sehr routiniert und gleich bleibend ist, hat man hier andauernd etwas zu tun.
(HAUSAUFGABEN)
Jetzt sind wir also schon unsere 5. Woche hier und ich muss sagen, ich habe mich schon einigermaßen eingewöhnt.
Ich wache zwar noch manchmal früh auf und spreche die ersten paar Sätze, die ich am Tag sage, Deutsch, aber dann merkt ich ‚Moment, falsches Land!? W o bin ich überhaupt!?’ und dann fällt mir plötzlich ein, dass ich ja englisch reden muss..
Aber im großen und ganzen fällt mir das 24/7 Englisch reden jetzt auch nicht mehr schwer (auch wenn mir oft noch irgendwelche Wörter fehlen, kann ich immer Susan, meinen Roommate fragen, und sie mir erklären lassen!)
Ein typischer Tag im College sieht ungefähr so aus:
7.20 Uhr : aufstehen und schnell fertig machen
7.35 Uhr : mit Hannes vor dem Unterrichtsgebäude treffen
7.45 Uhr : Unterricht
12.00 Uhr: fertig mit Unterricht, Mittagessen
12.30 Uhr: eine Stunde Ausruhen
13.30 Uhr: Hausaufgaben
17.30 Uhr: Abendessen
18.00 Uhr: Hausuafgaben
21 Uhr: Fitnessstudio
Geräteraum im Studio
Indoor Laufstrecke in der Gym
22.00 Uhr: Hausaufgaben (manchmal ist man aber schon fertig zu dieser Zeit –
alternativ: sich unterhalten oder Frisbee auf dem Korridor spielen)
Melissa :)
Fechten üben (Susan und Lins)
Kelly am ‘International Pirate Day’
Die letzten drei Wochen ist nicht gerade viel passiert (eher wenig):
- erkunden von Williamsport (Alkoholfachgeschäft und leckeres Chinesisches Restaurant)
- einkaufen in der Mall (großen Einkaufszentrum, wie das Atrium nur viel größer und viele schöne und billige Klamotten)
- ein paar College Parties an Wochenenden (leider gar nicht so wie zuhause, sondern Amerikaner die versuchen, sich schnellstmöglich besinnungslos zu trinken)
Everclear hat 95%
- Mittwochs abends sind wir immer beim ‘Deutsch Konversations Table’: da treffen sich Deutschstudenten und wir unterhalten uns (natürlich) auf Deutsch und spielel so Sachen wie zB. Stadt Land Fluss
Gestern Abend waren wir dann in Bloomsburg (ca 1,5 stunden zu fahren) der ‚Lycoming County Fair’ / ‚Bloomsburg Fair’ .. das ist wie ein sehr sehr sehr großer Jahrmarkt (auf den Menschen gehen, die bei uns zuhause auf die ‚Kerwa’ gehen würden! Dave Hefner sagte auf dem Weg im Auto dazu: „ 20 % der Amerikanischen Jugendlichen gehen auf Colleges oder Universitäten und haben somit höhere Bildungsanstalten Besucht, der Rest hält sich in seiner Freizeit auf den Fairs auf…“ )…
Wir sind, wie gesagt, mit Dave Hefner ( der ürbigens weitläufig mit Hugh Hefner verwandt ist), einem Lehrer hier am College, und seiner Frau nach Bloomsburg gefahren. Bloomsburg ist, von dem was ich sehen konnte, aber eine ganz schöne kleine (Universitäts) Stadt, mit vielen Studenten und kleinen Geschäften und natürlich traditionellen amerikanischen Häusern mit Amerikafahne und Halloween kitsch Beleuchtung!
Hier ein paar Bilder von der Fair:
Die ‚Fair’ eine riesige Kerwa, besteht aber zum größtenteil aus Buden, an denen man fragwürdig aussehendes, fettig triefendes Essen erstehen kann (was auch der Großteil der Fair-Besucher macht – und auch so aussieht),… wir haben zB. Den gröten Kürbis von Pennsylvania angesehn, ein paar Ausstellungen von lokalen Schulen, was gegessen (und noch was gegessen), … Hannes rät übrigens vom Essen einer „Hot Sausuage“ ab.
(Hotdogwürstchen mit komisch verkochtem Paprikagemüse und Zwiebeln obendrauf, mit extra Ketchup)… (und ich war sehr traurig, dass es kein gezuckertes Popcorn gab!)
Wir hoffen Euch geht es zuhause gut und wir hören mal was von euch… :)
Mann kann übrigens unter den Blog Kommentare schreiben!! Einfach auf ‚…Kommentare klicken’ und ihr könnt etwas schreiben!
Was macht ihr so zuhause? Wie gehts euch?
Ich verspreche dass wir euch jetzt öfter wissen lassen, was hier so los ist!
Viele Grüße aus Williamsport,
Katha und Hannes
Ps. Hier noch ein paar Bilder von draußen in der Wiese liegen… bei 31° : )
2 Kommentare:
Hallo ihr Beiden
Es ist spannend und kurzweilig, was Ihr da in Worten und Bildern beschreibt. Euer Alltag kann hautnah miterlebt werden. Ich wünsche Euch weiterhin viel Spass und danke Euch.
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